Geht Merck jetzt steil?

Merck: Chance von 110 Prozent


Merck sorgte gestern für Schlagzeilen und steht somit im „Spotlight“. Denn das DAX-Unternehmen plant einen Verkauf des Geschäfts mit rezeptfreien Medikamenten. Was die Börse gestern honorierte. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf Merck vor.

Um bemerkenswerte 2,4 Prozent hüpfte die Aktie von Merck gestern nach oben. Damit grüßte die Aktie gestern von der DAX-Spitze. Mit der Ankündigung eines möglichen Verkaufs seines Geschäftes mit rezeptfreien Medikamenten zog Merck gestern die Marktteilnehmer in seinen Bann. „Wir halten es für zunehmend herausfordernd, dieses Geschäft intern so zu finanzieren, dass es die notwendige Größe erreichen kann. Daher bereiten wir mögliche strategische Optionen vor“, äußerte sich Belén Garijo. Die Spanierin trägt als Mitglied der Geschäftsleitung seit Januar 2015 die Verantwortung für die Healthcare-Sparte, zu der das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten wie beispielsweise Nasivin gehört. Keine Frage: Merck hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu einem führenden Wissenschafts- und Technologieunternehmen weiterentwickelt. Mit einem möglichen Mittelzufluss durch einen etwaigen Verkauf des Geschäfts mit rezeptfreien Medikamenten könnte Merck zum Beispiel die Pharma-Sparte weiter voranbringen. Wie Merck mitteilte, ist die Pipeline derzeit mit viel versprechenden Wirkstoffen in den Bereichen Onkologie, Immunonkologie und Immunologie gefüllt. Die Analysten von Kepler Chevreux stufen die Aktie von Merck derzeit mit „Buy“ und einem Kursziel von 119 Euro ein.



Signifikante Unterstützung

Zum Chart. Die Merck-Aktie arbeitete sich in den vergangenen Monaten eine signifikante horizontale Unterstützung bei 90 Euro heraus. Mit einem Mini Future Long (WKN SE4Q72) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Merck-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 4,2 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 20 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter der eben erwähnten Unterstützung im Basiswert bei 89,55 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,78 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 119 Euro liegen. Das Chance-Risiko-Verhältnis bei dieser Trading-Idee beläuft sich somit auf 5,3 zu 1.

Merck (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 90 Euro
Strategie für steigende Kurse
WKN: SE4Q72 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 2,25/2,26 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 71,75 Euro Basiswert: Merck
KO-Schwelle: 75,24 Euro akt. Kurs Basiswert:
Laufzeit: endlos Kursziel: 4,73 Euro
Hebel: 4,2 Kurschance: + 110 Prozent
Order über Börse Stuttgart / Euwax

Spotlight-Update: Vonovia

Am vergangenen Mittwoch haben wir Ihnen im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf Vonovia (WKN UW69FM) vorgestellt. Dieser notiert aktuell 2 Prozent über Vorstellungsniveau und bleibt nach unserem Dafürhalten weiterhin aussichtsreich. Aus charttechnischer Sicht bewegt sich die Aktie von Vonovia in einem mittelfristigen Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei etwa 34,50 Euro verläuft.

Vonovia (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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