125-Prozent-Chance

Call auf Henkel: Neue Chance nach Tief


Ein doppeltes Tief und dann ab nach oben. So könnte es bei Henkel laufen. Mit einem Call-Optionsschein auf die Aktie von Henkel mit einem Basispreis bei 110 Euro und einer Fälligkeit im Juni nächsten Jahres lässt sich von einer steigenden Henkel-Aktie überproportional profitieren. Im Update: Merck.

Charttechnisch markierte die Aktie von Henkel Ende August und Ende September um 111 Euro ein doppeltes Tief mit einem Anstieg zwischendurch auf 118,80 Euro, wo die Notierungen allerdings von der aktuell bei 118,94 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie ausgebremst wurden. Nachdem die Aktie das zweite Tief bei 111,85 Euro erreicht hatte, änderte sie ihre Richtung und begann zu steigen. Der Anstieg könnte sich fortsetzen und an der beschrieben 200-Tage-Linie seine erste Hürde finden, die bereits in den letzten Monaten auf beiden Seiten als charttechnisch relevante Marke zu erkennen war. Setzt sich die Henkel-Aktie mit Schwung darüber hinweg, könnte der Anstieg auch auf weitere Sicht bis zum im Juni erreichten Hoch um 130 Euro laufen, das den höchsten Stand einer zuvor seit Dezember bestehenden Aufwärtstendenz dargestellt hatte. Während sich die Analysten von JP Morgan noch weniger optimistisch zeigten und neutral blieben, äußerten sich in diesen Tagen die Analysten von Berenberg bereits positiv zur Aktie. Sie beließen ihre Einordnung auf Kaufen mit einem Kursziel von 138 Euro. Zuletzt hätte die Marge aufgrund von Zukäufen unter Druck gestanden, diese dürften aber bald zum Aufwärtstrend beitragen, schrieb die dort zuständige Analystin in einer Studie von Donnerstag. Sie sei zuversichtlich, dass der Konsumgüterkonzern schon in Kürze wieder steigende Gewinnmargen liefern könne.

Henkel (Tageschart in Euro)

Tendenz:


Strategie

Mit einem Call-Optionsschein (WKN SE8YEZ) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Henkel-Aktie ausgehen, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 110 Euro und einer Fälligkeit am 13.06.2018 kann eine Rendite von mehr als 120 Prozent erzielen, wenn die Aktie bis spätestens zum Laufzeitende auf 130 Euro steigt. Sollte sie höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, kann ebenso eine höhere Rendite möglich sein.

Zu beachten ist: Falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis von 110 Euro notiert, verfällt dieser Optionsschein wertlos. Andernfalls wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, muss die Aktie unter gleichen Bedingungen mindestens 118,90 Euro (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus der spekulativen Idee kann erwogen werden, sollte die Aktie nachhaltig unter 111 Euro fallen.

Strategie für steigende Kurse
WKN: SE8YEZ Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,88 – 0,89 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 110,00 Euro Basiswert: Henkel
akt. Kurs Basiswert: 114,45 Euro
Laufzeit: 13.06.2018 Kursziel: 2,00 Euro
Omega: 7,53 Kurschance: + 125 Prozent
Order über Börse Stuttgart


Optionsschein-Update: Merck

Unsere vor vier Wochen vorgestellte Optionsschein-Idee, mit der WKN DM5Z69 auf eine steigende Merck-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. An der Börse Stuttgart notiert der klassische Call-Optionsschein mit einem Basispreis von 90 Euro und einer Fälligkeit am 14.03.2018 zur Stunde zum Geldkurs von 0,89 Euro und liegt mit 30 Prozent im Plus. Die Aktie stieg bis Anfang dieser Woche auf 100,95 Euro an, konnte dieses Hoch aber nicht halten und kehrte bis 96 Euro zurück. Wer seinen bisherigen Gewinn aber noch nicht mitnehmen, sondern in dieser spekulativen Position mit der Erwartung auf steigende Notierungen investiert bleiben möchte, sollte beachten, dass der Optionsschein wertlos verfällt, wenn die Aktie am Bewertungstag in weniger als sechs Monaten unter dem Basispreis von 90 Euro notiert. Sonst wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt.

Tendenz:

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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