von Jürgen Sterzbach

Call auf Nikkei 225: 18-Monats-Hoch

Börse Daily - Optionsscheine

Der Nikkei 225 erreichte am Freitag den höchsten Stand seit 18 Monaten. Mit Japans Leitindex kann es weiter aufwärts gehen. Ein Call-Optionsschein auf den Nikkei mit Basispreis bei 20000 Punkten und Fälligkeit im Dezember kann von steigenden Notierungen profitieren. Im Update: Evonik.

An den Börsen Asiens herrschte am Freitag eine positive Stimmung. Der japanische Leitindex Nikkei 225 übersprang erstmals seit anderthalb Jahren oder Dezember 2015 die bedeutende Marke von 20000 Punkten. Die Aktienkurse Asiens folgten damit den guten US-Vorgaben des Vorabends. Angetrieben von einem schwachen Japanischen Yen führte die Börse Tokios die asiatischen Märkte an, indem der Nikkei 225 um 1,6 Prozent auf 20177 Punkte zulegte und dadurch seine seit sechs Wochen anhaltende, positive Tendenz mit steigenden Kursen fortsetzte. Dabei überwand der Nikkei erst im Mai den Bereich um 19600 Punkte, der ihn seit Ende letzten Jahres als Widerstand im Weg gestanden war, scheiterte trotz mehrerer Anläufe im Zuge der Aufwärtsbewegung aber noch am Überwinden der runden Zahl. Das sorgte für weiteren Schub, so dass der Index nun mit dem Überwinden der Marke von 20000 Punkten den nächsten Schritt gehen konnte. Das nächste kurzfristige Ziel könnte sich an den Hochs von Juni und August 2015 um 21000 Punkte befinden. Gelingt es dem Nikkei 225, diese Hürde zu überspringen, könnte sich der Anstieg bis 22000 Punkte fortsetzen.

Nikkei 225 (Wochenchart in Punkten, Stand 1.6.)

Nikkei Index Chart steigt

Strategie

Mit einem Call-Optionsschein (WKN XM2MF6) können risikofreudige Anleger, die von einem steigenden Nikkei-225-Index ausgehen, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 20000 Punkten und einer Fälligkeit am 06.12.2017 kann eine Rendite von 100 Prozent erzielen, wenn der Index spätestens bis Laufzeitende auf 22000 Punkte steigt. Sollte der Index höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, könnte ebenso eine höhere Rendite möglich sein.

Zu beachten ist: Falls der Index am Bewertungstag unter dem Basispreis von 20000 Punkten notiert, verfällt dieser Optionsschein wertlos. Andernfalls wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, muss der Index unter gleichen Bedingungen mindestens um 21000 Punkte (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus dieser spekulativen Idee kann erwogen werden, sollte er nachhaltig unter 19500 Punkte fallen.

Steigende Kurse

Kennzahlen 
 
 WKN:XM2MF6
 Akt. Kurs:0,79 – 0,80 Euro
 Basispreis:20.000 Punkte
 Abstand:177 Punkte (0,9%)
 Laufzeit:06.12.2017
 
 
 Typ:Call-Optionsschein
 Emittent:Deutsche Bank
 BasiswertNikkei 225
 Kursziel:1,60 Euro
 Chance:100 Prozent
 
Order über Börse Stuttgart
 
 

Optionsschein-Update: Evonik

Call-Optionsschein mit 10 Prozent im Plus

Unsere vor drei Wochen vorgestellte Optionsschein-Idee, mit der WKN SE78FC, auf eine steigende Evonik-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. An der Börse Stuttgart notiert der klassische Call-Optionsschein mit einem Basispreis von 30 Euro und einer Fälligkeit am 11.06.2018 zur Stunde zum Geldkurs von 0,32 Euro und befindet sich mit 10 Prozent im Plus. Die Aktie setzte ihre seit Ende letzten Jahres ansteigende Tendenz fort und erreichte dabei Mitte Mai kurz nach Vorstellung mit 32,25 Euro den höchsten Stand seit Dezember 2015. Wer seinen Gewinn noch nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer steigenden Evonik-Aktie in dieser spekulativen Position investiert bleiben möchte, beachtet, dass dieser Optionsschein wertlos verfällt, wenn die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis notiert. Ansonsten wird die Differenz zwischen dem Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt.

Evonik (Tageschart in Euro)

Evonik Aktie Chart steigt

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Deutschen Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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